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Die Innenräume des Schlosses
In das
Schloss gelangt man durch den Haupteingang, der als Auffahrt mit einer
Säulenvorhalle betont ist. An
das breit gelagerte Foyer schließt sich geradezu der Gartensaal an, der 1878
zur Jagdhalle umgestaltet wurde und heute dem Schlosscafé mit historischen
Jagdtrophäen und Gartenterrasse ein einmaliges Ambiente bietet. In den
übrigen Räumen der unteren Etage befanden sich Wohnungen für Gäste und
Mitglieder des Hofstaats.
Im ersten Obergeschoß, der Festetage, befinden sich die Courzimmer und
herrschaftlichen Wohnräume sowie der Festsaal.
Vom östlichen Treppenhaus aus betritt man zunächst das Vorzimmer, auf
welches die zur Gartenseite gelegene Audienz und ein Salon folgen. An den
Salon schloss sich die Galerie an, die sich einstmals über den gesamten
nordöstlichen Trakt erstreckte, im Verlauf des vorigen Jahrhunderts aber
durch eine Vielzahl von Einbauten verändert wurde. Die privaten Gemächer des
Herzogs befinden sich auf der Südseite: das Wohn- und das Schlafzimmer
(jetzt Miniaturenkabinett) sowie ein Kabinett und der Galeriesalon mit
Porzellankamin.
Im Mitteltrakt erstreckt sich der Goldene Saal über mehr als zwei Geschosse.
Hier finden im Sommer Konzerte statt. An den Goldenen Saal schließen sich im
Westflügel das Speisezimmer, die Courzimmer und die privaten Gemächer der
Herzogin an.
Die Dekorationen und Ornamente an Wänden, Decken Türen und Fensterrahmen
bestehen weitestgehend aus Papiermaché.
Überwiegend finden die strengen Formen des Louis-Seize in ihrer deutschen
Umwandlung, dem Zopfstil, Verwendung. Nur vereinzelt treten
Rokoko-Kartuschen und C-Schwünge auf. Durch den bevorzugten Einsatz von
lichtem Grau und Gold strahlen die Räume eine dezente Noblesse aus.
Das erste Obergeschoß zeigt zum einen höfische Wohnkultur, zum anderen
Sammlungen mit Gemälden und Kunsthandwerk des 18. und frühen 19.
Jahrhunderts. Das zweite und dritte Obergeschoß sind noch nicht zugänglich.
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Der Schlosspark
Mit dem Jagdschloss für Herzog Christian II. Ludwig
waren Anfang des 18. Jahrhunderts erste gärtnerische Anlagen entstanden.
Nach Plänen von Busch wurde der Garten im spätbarocken Stil erweitert.
Gestalterische Akzente setzte er mit Alleen und Wasserspielen. Nach und nach
wurde der Park erweitert und je nach Geschmack und Bedürfnissen des Hofes
verändert. Mit der Grotte (1788), dem Schweizerhaus (1789/90) und der
Umgestaltung im englischen Stil prägte der Geist des sentimentalen
Zeitalters gegen Ende des 18. Jahrhunderts weite Teile des Schlossgartens.
Der erste neugotische Bau Deutschlands entstand 1806-09 mit der Katholischen
Kirche auf einer kleinen Insel im Park.
Nach Entwürfen von Peter Joseph Lenné (1789-1866) erfuhr der Park ab Mitte des 19.
Jahrhunderts seine Umgestaltung nach den Regeln der Landschaftsgartenkunst.
Heimische Gewächse wurden durch
dendrologische Besonderheiten ergänzt.
Malerische Teiche und Gehölzgruppen, weite Sichtschneisen und ausgedehnte
Rasenflächen entstanden. Dabei gelang es, markante Motive des Barockgarten
in die großzügige Landschaftsgestaltung einzubinden, was auch heute noch den
besonderen Reiz des Ludwigsluster Schlossparks ausmacht. Mit ca. 124 Hektar
ist er der größte in Mecklenburg und zugleich einer der schönsten im Norden
Deutschlands.
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Die Sammlungen
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Diashow Schloss und Schlosspark
Ludwigslust
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